Pressefotografie
Anton Temmel
Zu einem sonderbaren Einsatz wurde heute die Polizei und Feuerwehr zum Österreichischen Hof gerufen. Da ein PKW Lenker nicht in den Parkplatz konnte, stieg er laut Aussage der Polizei, aus und drehte kurzerhand das andere Fahrzeug auf den Gehsteig. Dabei verlor dieses Auto eine Menge Treibstoff, welches die Berufsfeuerwehr Salzburg binden und abtragen musste. Die Polizei ermittelt noch in diesem Vorfall. Die Schwarzstraße war im Bereich Österreichischer Hof Stadteinwärts komplett gesperrt und so kam es zu umfangreichen Stauungen, Stadtauswärts wurde der Verkehr über die Theatergasse umgeleitet. Laut Polizei könnte diese Aktion auch ein PR Gag von Salzburgs Strongman, Franz Müllner gewesen sein. Er machte schon öfters mit ähnlichen Aktionen auf sich aufmerksam.
200 m vor dem Überfuhrsteg sichteten Passanten in der Salzach eine Person treiben
und alarmierten daraufhin die Einsatzkräfte. Diese rückten mit einem Großaufgebot auf beiden Seiten der Salzach auf. Die Berufsfeuerwehr der Stad Salzburg, barg die Person mit dem Rettungsboot
aus der eiskalten Salzach und übergaben diese am Ufer an den bereitstehenden Notarzt des Roten Kreuzes. Diese verbrachten die Person in das LKH Salzburg. Die Berufsfeuerwehr war mit 25 Mann und 4
Booten vor Ort, das Rote Kreuz mit 2 RTW, Notarzt und Einsatzleiter und die Polizei mit 3 Fahrzeugen.
Innerhalb weniger Minuten trafen gleich drei Notarzthubschrauber mit schwerverletzten in den Salzburger Krankenhäusern ein.
So flog gegen 15.20 Uhr der in Zell am See Stationierte NAH Alpin 6 einen Patienten ins Universitätsklinikum und um 15, 28 Landete der NAH Alpin 7 stationiert in St. Johann beim Unfallkrankenhaus mit einem Schwerverletzten Skiunfallopfer und nur wenige Minuten später landete Martin 6 der Modernste Rettungshubschrauber in Österreichs und stationiert in Saalach Hinterglem mit einem Schwerverletzten aus Kaprun am Unfallkrankenhaus.
Der Erste Tag mit im ganzen Land schönstem Sonnenschein und die Ferien in Ost Österreich sorgen dafür dass nun in den Schockräumen und in den OP Sälen der Krankenhäuser Hochbetrieb herrscht.
Gegen Nachmittag passieren oftmals die meisten und Schwersten Skiunfälle, sicherlich mit Ursächlich ist das die Ski Fahrer bereits Müde und erschöpft werden und dann ihr Fahrerisches Können überschätzen.
Die Krankenhäuser rechnen in den nächsten Tagen wenn eine Schönwetterperiode anhält mit etlichen weiteren schweren Unfällen und vielen Verletzten.
Bericht AKTIVNEWS F.F